Wie aus dem "Reichsparteitagsgelände" ein Begegnungsort werden soll
Nach der Machtübernahme 1933 in Deutschland beschlossen die Nazis, Nürnberg zur "Stadt der Reichsparteitage" zu machen. Diese wurden von der NSDAP jährlich bis 1938 hier veranstaltet. Albert Speer sollte dafür ein gigantisches Gebäudeensemble auf einer Fläche von elf Quadratkilometern errichten. Aufgrund des Kriegsausbruchs wurde aber nur ein kleiner Teil realisiert. Der diente nach dem Krieg schon der Erinnerungskultur. Nun wird dort aber im großen Stil umgestaltet. Das Zeppelinfeld mit seiner Tribüne soll bis 2030 zu einem Lern- und Begegnungsort, die Kongresshalle in den nächsten drei Jahren zu einem Kulturort ausgebaut werden. Eine neue Dauerausstellung informiert mit aktuellen Forschungsergebnissen über die Nutzung des Geländes während des Kriegs. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02. 09. 2026.
Gestaltung: Stefan May
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