In Folge 3 des Podcasts spricht Dialogeditorin Sabrina Naumann Reichow über den Aufbau und die Struktur von Pro-Tools-Sessions im Dialogschnitt. Sie erklärt, warum es kein universelles Template gibt, sondern flexible Systeme, die sich je nach Projekt, Budget und Workflow anpassen müssen – mit konkreten Unterschieden zwischen Serien- und Kinofilm-Produktion. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit Atmo und ADR: wie Atmosphäre-Spuren eingesetzt werden, warum scheinbar unbrauchbare O-Ton-Reste oft wertvoll sind und wo Tools wie RX Ambience Match helfen – und wo nicht. Sabrina betont außerdem, dass Dialogschnitt nie isoliert gedacht werden darf, sondern immer im Zusammenspiel mit Sounddesign und Mischung entsteht. Die Folge zeigt, warum guter Dialogschnitt oft unsichtbar bleibt – und genau deshalb enormen Einfluss auf das Endergebnis hat.
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