„Es ist ein Privileg, eine Verhandlung über Verbrechen gegen den Frieden der Welt zu eröffnen.“ Mit diesen Worten beginnt vor 80 Jahren der erste Nürnberger Prozess. Auf der Anklagebank sitzen 21 Nationalsozialisten, denen schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden. Und: Es ist die Geburtsstunde des modernen Völkerstrafrechts. „Es lohnt sich einen Blick darauf zu werfen, gerade aus heutiger Perspektive“, meint Markus Lanz. Richard David Precht weist darauf hin, dass die Deutschen in den Nachkriegsjahren sehr schlecht darin waren „sich der eigenen Schuld zu stellen.“ Bis heute ist der Geist Nürnbergs, diese universelle Gerichtsbarkeit, unverzichtbar.
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