
L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung
Wie Judo und Jiu-Jitsu nach Deutschland kamen
1 tim 22 min•13 augusti 2026
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Die Öffnung Japans im späten 19. Jahrhundert bewirkte eine Vielzahl an wechselseitigen Einflüssen, die sich in Westeuropa in der Kunst und im Design, aber auch im Sport niederschlugen: Japanische Kampfkunstmeister präsentierten in populären Showkämpfen ihre Techniken. Nach dem Ersten Weltkrieg etablierte sich nicht zuletzt in Deutschland schnell eine Kampfsportszene, die einerseits die Lehren aus Japan adaptierte, aber auch eigene Wege beschritt. Wie wurden Jiu-Jitsu und Judo in der Anfangszeit in Deutschland praktiziert? Und mit welchen Theorien versuchten die Kampfsportpioniere vor dem Hintergrund des aufkommenden nationalistischen und völkischen Denkens ihren Sport als etwas „urdeutsches“ darzustellen? Darüber haben wir in der neuen Folge von „Zeitlupe“ mit dem Historiker Dr. Marcus Coesfeld gesprochen.
Der Experte: Dr. Marcus Coesfeld ist seit 2024 Direktor des Museums „Keltenwelt am Glauberg“, einem von zwei Standorten des Archäologischen Landesmuseums Hessen. Der Historiker, Lehrer und Museumspädagoge wurde an der Universität Duisburg-Essen zur Geschichte von Judo und Jiu-Jitsu in Deutschland promoviert. Die Dissertation erschien 2026 unter dem Titel „Japanischer Kampfsport im Deutschen Reich“.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_wie_judo_und_jiu_jitsu_nach_deutschland_kamen
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