
Synapsen – ein Wissenschaftspodcast
(158) Frauengehirne, Männergehirne: Von Alzheimer bis Parkinson
56 min•9 oktober 2026
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Was unterscheidet das Gehirn von Frau und Mann? Welche Rolle spielen Hormone bei der Entstehung von Krankheiten? Und: Worauf schaut die Neurowissenschaft?
Die Wahrscheinlichkeit an einer bestimmten mit dem Gehirn assoziierten Krankheit zu erkranken, ist für Männer und Frauen teilweise ganz unterschiedlich hoch. Frauen bekommen beispielsweise häufiger Alzheimer, Männer leiden häufiger an Parkinson. Aber warum? Welche Rolle spielt das Geschlecht der Menschen dabei? Sind die Gehirne von Frauen und Männern so verschieden?
Im Gespräch mit Synapsen-Host Beke Schulmann berichtet Wissenschaftsjournalistin Sarah Emminghaus über ihre Recherche und erzählt, dass sie währenddessen immer wieder bei einem bestimmten Thema gelandet ist: den Hormonen, genauer gesagt dem Östrogen. Ihm wird einerseits eine Schutz-Wirkung nachgesagt, andererseits könnte es auch für den Ausbruch von Krankheiten verantwortlich sein.
Mit einem Forscher hat sie über die Unterschiede in weiblichen und männlichen Gehirnen gesprochen: Welche Auswirkungen hat es, dass das Gehirn von Frauen durchschnittlich etwas kleiner ist als das von Männern? Und es geht um die Frage, wie man eigentlich an bestimmten Details forschen kann, wenn es noch an Grundlagenforschung fehlt?
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Nature-Artikel über Geschlecht und Neurowissenschaften: Cahill, L. Why sex matters for neuroscience. Nat. Rev. Neurosci. 7, 477–484 (2006). https://doi.org/10.1038/nrn1909
Gehirne schwangerer Frauen: Hoekzema, E, Barba-Müller, E, Pozzobon, C et al. Pregnancy leads to long-lasting changes in human brain structure. Nat Neurosci 20, 287–296 (2017). https://doi.org/10.1038/nn.4458
Gehirn-Veränderungen von Vätern: Sobral M, Pacheco F, Perry B, Antunes J, Martins S, Guiomar R, Soares I, Sampaio A, Mesquita A and Ganho-Ávila A. Neurobiological Correlates of Fatherhood During the Postpartum Period: A Scoping Review. Front. Psychol. 13:745767 (2022). https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.745767
Gehirnalter im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt von erstem und letztem Zyklus: Luders, E, Sundström Poromaa, I, Barth, C, Gaser, C. A case for estradiol: younger brains in women with earlier menarche and later menopause. GigaScience 14, giaf060 (2025). https://doi.org/10.1093/gigascience/giaf060
Artikel über Konferenzergebnisse zum Zusammenhang zwischen Hitze und Alzheimer bei Frauen: https://www.medscape.com/viewarticle/long-term-heat-exposure-linked-alzheimers-disease-biomarker-2026a1000nuw?form=fpf
Den Artikel mit allen Quellen zur Folge findet ihr auf der Synapsenseite:
https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.html
Habt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an [email protected]
Hier geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Die Wahrscheinlichkeit an einer bestimmten mit dem Gehirn assoziierten Krankheit zu erkranken, ist für Männer und Frauen teilweise ganz unterschiedlich hoch. Frauen bekommen beispielsweise häufiger Alzheimer, Männer leiden häufiger an Parkinson. Aber warum? Welche Rolle spielt das Geschlecht der Menschen dabei? Sind die Gehirne von Frauen und Männern so verschieden?
Im Gespräch mit Synapsen-Host Beke Schulmann berichtet Wissenschaftsjournalistin Sarah Emminghaus über ihre Recherche und erzählt, dass sie währenddessen immer wieder bei einem bestimmten Thema gelandet ist: den Hormonen, genauer gesagt dem Östrogen. Ihm wird einerseits eine Schutz-Wirkung nachgesagt, andererseits könnte es auch für den Ausbruch von Krankheiten verantwortlich sein.
Mit einem Forscher hat sie über die Unterschiede in weiblichen und männlichen Gehirnen gesprochen: Welche Auswirkungen hat es, dass das Gehirn von Frauen durchschnittlich etwas kleiner ist als das von Männern? Und es geht um die Frage, wie man eigentlich an bestimmten Details forschen kann, wenn es noch an Grundlagenforschung fehlt?
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Nature-Artikel über Geschlecht und Neurowissenschaften: Cahill, L. Why sex matters for neuroscience. Nat. Rev. Neurosci. 7, 477–484 (2006). https://doi.org/10.1038/nrn1909
Gehirne schwangerer Frauen: Hoekzema, E, Barba-Müller, E, Pozzobon, C et al. Pregnancy leads to long-lasting changes in human brain structure. Nat Neurosci 20, 287–296 (2017). https://doi.org/10.1038/nn.4458
Gehirn-Veränderungen von Vätern: Sobral M, Pacheco F, Perry B, Antunes J, Martins S, Guiomar R, Soares I, Sampaio A, Mesquita A and Ganho-Ávila A. Neurobiological Correlates of Fatherhood During the Postpartum Period: A Scoping Review. Front. Psychol. 13:745767 (2022). https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.745767
Gehirnalter im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt von erstem und letztem Zyklus: Luders, E, Sundström Poromaa, I, Barth, C, Gaser, C. A case for estradiol: younger brains in women with earlier menarche and later menopause. GigaScience 14, giaf060 (2025). https://doi.org/10.1093/gigascience/giaf060
Artikel über Konferenzergebnisse zum Zusammenhang zwischen Hitze und Alzheimer bei Frauen: https://www.medscape.com/viewarticle/long-term-heat-exposure-linked-alzheimers-disease-biomarker-2026a1000nuw?form=fpf
Den Artikel mit allen Quellen zur Folge findet ihr auf der Synapsenseite:
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