Mexiko, das zusammen mit Kanada und den USA die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ausrichtet, hat eine lange Ballspieltradition, die weit über die Zeit der spanischen Eroberung hinausreicht. Tatsächlich war das Ballspiel eines der wesentlichen verbindenden Elemente aller mesoamerikanischen Kulturen. Die Maya waren geradezu ballspielverrückt: Im Maya-Kerngebiet haben Archäologen mehr als 3.000 Ballspielplätze identifizieren können. Wie und nach welchen Regeln wurde aber auf diesen Plätzen gespielt? Und welche politische und religiöse Bedeutung hatte das Ballspiel für die Maya? Darüber haben wir in der neuen Folge von „Zeitlupe“ mit dem Archäologen und Maya-Experten Dr. Nicolaus Seefeld (Bonn) gesprochen.
Dr. Nicolaus Seefeld (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) ist Archäologe mit dem Schwerpunkt Mesoamerika. Er ist seit 2018 Leiter eines Forschungsvorhabens zum Massengrab von Uxul und der Funktion ritueller Gewalt in der klassischen Maya-Gesellschaft, das von der Gerda Henkel Stiftung unterstützt wurde.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_maya_ballspiel
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