Die Demokratie ist in Gefahr, so heißt es seit vielen Jahren. Vor allem Populisten von rechts und links bedrohten die Demokratie. Gestützt wird diese Annahme unter anderem durch den Aufstieg populistischer Parteien, Bewegungen sowie populistischer Politiker und Politikerinnen insbesondere in Staaten des Westens. Eine Renationalisierung von Politik sei die verhängnisvolle Folge, statt mehr globale Verständigung und Vernetzung erfolge ein Rückfall in überkommene Nationalstaatlichkeit. Der Soziologe und frühere Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln sieht das in seinem neuen Buch anders. Nicht der Bezug auf National- bzw. Einzelstaat gefährde die Demokratie, sondern vielmehr die Verlagerung von politischen Entscheidungen auf die globale Ebene, die sich gegen demokratische Verfahren immunisiere. In einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. haben wir Professor Streeck zu seiner These befragt.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_streeck_demos_globus_neoliberalismus
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