Krise! Verfall! Untergang! – oder doch nur politische Strategie? Im Zeitalter von Fake News, Feindbildern und Führerkulten berufen sich autoritäre Populisten weltweit auf den „Untergang des Abendlandes“ – und damit auf ein ideologisches Narrativ, das bis zur Antike zurückreicht. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Lars Rensmann (Passau) zeigt in seinem Vortrag, wie Populisten von Trump bis Orbán mit Krisenrhetorik, nostalgischem Nationalismus und autoritärer Disruption arbeiten – und dabei gezielt auf klassische Bilder der Macht und Zivilisation zurückgreifen. Was als „Verteidigung der westlichen Kultur“ verkauft wird, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Angriff auf Demokratie, Pluralismus und Menschenrechte.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/antike_im_zerrspiegel_rensmann
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