Während populäre Messinstrumente wie der ökologische Fußabdruck den Klimawandel zu einem Problem der Konsumsphäre machen, nimmt Simon Schaupp in seinem Buch „Stoffwechselpolitik“ vor allem die Seite der Produktion in den Blick und geht den vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Umwelt auf den Grund. Dabei zeigt sich immer wieder ein bemerkenswerter Eigensinn der Natur, die sich nicht nur als passives, vom Menschen zugerichtetes Objekt erweist, sondern ihrerseits Einfluss auf die Organisation von Gesellschaften zu nehmen scheint. Thomas Schmidt-Lux und Anton Marchel fragten unter anderem nach, was die stofflichen Eigenschaften der Kohle mit der Entstehung von Gewerkschaften zu tun haben und wie Sand-Abbau und Finanzkrisen miteinander zusammenhängen.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_oekologischer_arbeitsabdruck
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