Die NS-Ordensburg Vogelsang bei Gemünd in der Eifel war im eigentlichen Sinne weder eine Burg, noch gab es einen Orden des Nationalsozialismus. Die ab 1934 unter Führung des Reichsleiters der NSDAP, Robert Ley, erbaute „Fake“-Burg diente als Schulungsstätte des Parteipersonals der NSDAP und ihrer Vorfeldorgansitationen. In seinem Vortrag schildert Franz-Albert Heinen (Schleiden) den „irrwitzigen“ Versuch der Nationalsozialisten, mit den Ordensburgen an das mittelalterliche Vorbild der Ordensritter anzuknüpfen, sowie die historische Bedeutung der Burgen jenseits ihrer materiellen Überreste, die sich aus der Beteiligung der ehemaligen „Ordensjunker“ an der deutschen Vernichtungspolitik im Osten ergibt.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ns_ordensburg_vogelsang
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