Wir befinden uns inmitten der Französischen Revolution vor 230 Jahren. Der französische König Ludwig XVI. hat sich im Sommer 1791 zur Flucht aus Paris entschieden und will Frankreich gen Westen verlassen, um sich dort mit Emigranten und den Vertretern der anderen europäischen Mächte zu vereinen. Allein die Flucht misslingt. In Varennes wird der König mit seiner Familie entdeckt und zurück nach Paris geführt. Gut ein halbes später verliert er seinen Kopf - die Monarchie ist in Frankreich fürs erste abgeschafft. Kurz darauf kommt es zum 1. Koalitionskrieg, bei dem die französische Revolutionsregierung den Mächten den Ancien Régime gegenübersteht. Wir haben in unserem kontrafaktischen Geschichtstalk gefragt: Was wäre gewesen, wenn Ludwig XVI. sich gegen eine Flucht entschieden hätte? Und: Was wäre gewesen, wenn die Flucht gelungen wäre?
Es erzählen und erklären die Historikerin Prof. Dr. Susanne Lachenicht (Universität Bayreuth), der Althistoriker Prof. Dr. Michael Sommer (Universität Oldenburg), der Journalist Gustav Seibt (Süddeutsche Zeitung) sowie der Historiker Prof. Dr. Marko Demantowsky (Universität Wien). Moderiert wird das Gespräch von Georgios Chatzoudis (Gerda Henkel Stiftung).
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/geschichtstalk_kontrafaktisch_flucht_koenig
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