Die Moderne ist eine im Kern zukunftsorientierte Gesellschaft. Mit der Krise der Zukunftsorientierung in der Spätmoderne erlangt das Erbe der Vergangenheit eine neue Relevanz: Wir können nicht nicht erben. Aber was erben wir? Im Sinne eines Problemaufrisses kartiert der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Reckwitz (HU Berlin) Gelände spätmoderner Erbschaften, die sich im doppelten Spannungsfeld von Faktizität und Aneignung sowie zwischen Last und Ressource bewegen: das familiäre Erbe von Vermögen, Sozialisation und Emotion, das Gattungserbe des Homo sapiens, das gesellschaftliche Erbe zwischen cultural heritage, Gewalterbe, Anthropozän und Fortschrittserbe. Es stellt sich heraus, dass die Frage nach dem Erbe am Ende die Zukunft betrifft: Was werden wir vererbt haben?
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/auerbach_lecture_reckwitz
Fler avsnitt av L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung
Visa alla avsnitt av L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel StiftungL.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung med L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung finns tillgänglig på flera plattformar. Informationen på denna sida kommer från offentliga podd-flöden.
