Die Geschichtswissenschaft erhält eine neue Herausforderung aus den Naturwissenschaften - dieses Mal ist es die Genetik, die zu neuen Forschungsansätzen anregt. Genetische Spuren in menschlichen Überresten erlauben beispielsweise Rückschlüsse auf gemeinsames Erbgut, ethnische Herkunft oder verwandtschaftliche Verhältnisse. Das klingt auf der einen Seite ganz verlockend, ließen sich doch auf diesem Wege bestehende historische Lücken schließen, auf der anderen Seite kommt auch ein Gefühl des Unbehagens auf. Wohin führt eine Forschung, die sich auf genetische Determinationen konzentriert? Welche Begrifflichkeit kommt dabei zur Anwendung? Welches Mehr an historischer Erkenntnis ist insgesamt zu erwarten? Darüber diskutierten auf dem Workshop "Urkunde - DNA - Fingerabdruck. Wer kann wie Geschichte erforschen?" in der Universität Köln am 17. Juni 2016 die Ethnologin Dr. Larissa Förster, die Historiker Dr. Jörg Feuchter und Dr. Markus Späth sowie der Genetiker Prof. Dr. Johannes Krause - unserer inzwischen sechsten Ausgabe von Max meets LISA spezial.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/mmlspezial_genetichistory
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