Die Faszination, die von Schlössern und Burgen ausgeht, ist bis heute ungebrochen. Jahrhundertelang und weithin sichtbar manifestierte sich in ihren Mauern der Exklusivitätsanspruch des Adels. Auch auf die Nationalsozialisten übten Schlösser beträchtliche Anziehungskraft aus, verstand sich doch ein Teil der NS-Bewegung als „neuer Adel“. Doch mit dem nationalsozialistischen Ideal der „Volksgemeinschaft“ war die Nähe zum Adel und seinen Symbolen nur schwer vereinbar. In seinem Vortrag skizziert der Historiker Prof. Dr. Stephan Malinowski (Edinburgh) das Verhältnis von Adel und Nationalsozialismus als eine an Ambivalenzen und Missverständnissen reiche Beziehungsgeschichte, die von gemeinsamen Feindbildern und Kooperation, aber auch Konkurrenz geprägt war.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/schloesser_im_nationalsozialismus_malinowski
Fler avsnitt av L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung
Visa alla avsnitt av L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel StiftungL.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung med L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung finns tillgänglig på flera plattformar. Informationen på denna sida kommer från offentliga podd-flöden.
