Vielleicht haben die heutigen Probleme Europas ihren Ursprung weniger in der aktuellen Politik, als im fehlenden historischen Gedächtnis der europäischen Gesellschaften, meint der Althistoriker Prof. Dr. Michael Sommer (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg). In seiner Keynote vor jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Italien, Polen, Deutschland und Frankreich plädiert er für eine neu intensivierte Auseinandersetzung mit der griechischen und römischen Antike, die er als unverzichtbares Reservoir der nationenübergreifenden Sinnstiftung ansieht. Dabei veranschaulicht Professor Sommer, an drei historischen Lektionen zur Bündnisfähigkeit, zum Aufstiegsversprechen und der Elitenkontrolle, wie sich aus dem antiken Erbe Einsichten für die Zukunft des Kontinents gewinnen lassen.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sommer_mehr_antike_wagen
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