In den 1970er Jahren verlagern sich die Schwerpunkte der DDR-Sportdiplomatie. Die internationale Anerkennung ist erreicht, neue Partnerländer geraten in den Fokus, darunter auch jene Staaten, die sich gerade erst vom portugiesischen Kolonialreich befreit haben. Und auch die Erwartungen an die sportpolitischen Beziehungen haben sich verändert: Internationale Sportkontakte können nicht länger als Zuschussgeschäft betrieben werden, sondern müssen ihren Teil zur Bewältigung der wirtschaftlichen Nöte der DDR beitragen. Dass das ein schmaler Grat ist, zeigt sich am Turnschuh-Vertrag, den die DDR 1978 mit Angola schließt...
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