Im Sommer des Jahres 1783 machte sich in Europa ein ungewöhnlicher und merkwürdig hartnäckiger Nebel breit. Er hatte einen leichten Schwefelgeruch, war trocken und verzog sich lange nicht. Wo kam dieser Nebel her? Die Menschen zerbrachen sich darüber die Köpfe und entwickelten verschiedene Theorien. Lag es am besonders heißen Sommer, waren schwere Erdbeben in Süditalien die Ursache oder Veränderungen im Inneren der Erde oder entzog gar die neue Erfindung des Blitzableiters der Luft gute Elektrizität? Die Leute damals wussten es nicht. Denn 1783 gab es noch keine Liveberichterstattung, wie wir sie heute kennen. Keine Echtzeit-Bilder, keine Videoschalten, keine Live-Reportagen, die über Radio, Fernsehen oder Social Media über den Ausbruch der Laki-Vulkanspalte auf Island hätten berichten können. Was aber wäre gewesen, wenn Live-Berichterstattung damals möglich gewesen wäre? Mit welchen möglichen Konsequenzen für die politische und soziale Geschichte Europas, aber auch für die Wissenschaftsgeschichte? Die Historikerin und Geologin Dr. Katrin Kleemann vom Deutschen Schifffahrtsmuseum Leibniz-Institut für Maritime Geschichte hat diese Fragen mit Dr. Charlotte Lerg und Georgios Chatzoudis durchgespielt und diskutiert.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_katrinkleemann_vulkanausbruch
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