Gestützt insbesondere auf die als 4.000 Seiten umfassenden persönlichen, handschriftlichen Aufzeichnungen des nahezu unbekannten böhmischen Arztes Georg Handsch (1529-1578) gibt der Vortrag detaillierte Einblicke in die medizinischen Vorstellungen und Praktiken gelehrter Ärzte im 16. Jahrhundert, in ihr gelehrtes Selbstverständnis und in ihr Verhältnis zu den Patienten und hinterfragt dabei so manchen medizinhistoriographischen Topos
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