In Mozarts Serenade Nr. 13 in G-Dur (KV 525), besser bekannt als „Eine kleine Nachtmusik“, erklingt die wahrscheinlich berühmteste Melodie der Wiener Klassik. Und dieser Status ist durchaus berechtigt, analysieren Wilhelm Sinkovicz und Katrin Nussmayr in dieser Jubiläums-Folge von „Klassik für Taktlose“: Denn Wolfgang Amadeus Mozart steckte seine ganze Kunstfertigkeit in diese Serenade.
Sie funktioniert wie eine komplette Symphonie, dauert aber nur rund 17 Minuten. Allein am ersten Satz lässt sich das Grundprinzip der klassischen Kompositionstechnik studieren – und hier lässt sich auch ablesen, mit wie vielen musikalischen Bällen Mozart jonglieren konnte. Dabei komponierte Mozart das Stück eigentlich nur so nebenbei. Berühmt wurde es erst viel später. Und unvollständig ist es obendrein. Das Taktlos-Duo analysiert Takt für Takt dieses legendäre Stück, das jeder kennt, künftig aber womöglich mit anderen Ohren hören wird.
Ein perfektes Jubiläumsthema also: Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz feiern 250 „Klassik für Taktlose“- und „Musiksalon“-Folgen – und bedanken sich bei allen Hörerinnen und Hörern, die sie auf ihrer Podcast-Reise seit 2022 begleitet haben!
Die Musikbeispiele in diesem Podcast musiziert das Philharmonia Orchestra unter Otto Klemperer (EMI).
Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.
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