Nicht einmal die Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2025 konnten am Nachruhm des Walzerkönigs kratzen. Ein Blick in die Wiener Annalen lehrt jedoch: Der Start des heutigen »Superstars« in die Weltkarriere war einst beschwerlich und voller – auch politischer – Hindernisse. Kaiser Franz Joseph sah in dem Komponisten sogar einen Staatsfeind. Die Musikbeispiele in unserer akustischen Zeitreise steuern folgende Orchester und Dirigenten bei: Die Wiener Philharmoniker (Label: Sony) unter Riccardo Muti (Neue Melodien), Georges Pretre (Napoleon Marsch) und Lorin Maazel (Sinngedichte, Phönixschwingen), das Slowakische Rundfunkorchester unter Christian Pollak (Erster Gedanke) und Alfred Eschwé (Freiheitslieder – Label: Naxos), die Slowakische Staatsphilharmonie unter Alfred Walter (Viribus unitis – Naxos), sowie das Estnische Nationalorchester unter Neeme Järvi (Alexander Quadrille, Olga-Polka – Chandos).
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