Er liebt die Natur, kämpft mit Schulden und schreibt Musik voller Dramatik: Carl Maria von Weber gilt als Wunderkind, Hallodri und Visionär. Er stirbt am 5. Juni 1826.
In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:
- wie aus dem Hallodri Weber ein kühler Stratege wird,
- warum sich der Komponist von nationalistischen Strömungen fernhält,
- an welcher Krankheit Weber mit nur 39 Jahren stirbt.
Carl Maria von Weber wird mit Talent geboren: Bei der Uraufführung seiner Oper "Abu Hassan" ist er gerade einmal 24 Jahre alt. Der junge Komponist gilt als gesellig und umtriebig. Man trifft und hört ihn in München, Wien und Prag.
Zur Ruhe kommt Weber 1817 an der Oper in Dresden: Dort heiratet er die Sängerin und Schauspielerin Caroline Brandt und komponiert sein Meisterwerk "Der Freischütz". Die packende Geschichte mit den eingängigen Melodien ist schon bei der Uraufführung 1821 ein Riesenerfolg.
Danach kann der erkrankte Weber nur noch zwei weitere Opern vollenden: "Euryanthe" und "Oberon". Er stirbt am 5. Juni 1826 auf einer Londonreise.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Prof. Dr. Johannes Veit (Musikwissenschaftler, Detmold)
- Carl Maria von Weber: Briefe. Hg. v. Hans Christoph Worbs. Frankfurt a.M. 1982
- Carl Maria von Weber: Kunstansichten. Ausgewählte Schriften. Hg. v. Karl Laux. Leipzig 1969
- Max von Weber: Carl Maria von Weber. Ein Lebensbild, Bd. 1-3, Leipzig 1864-1866
- Christoph Schwandt: Carl Maria von Weber in seiner Zeit. Eine Biografie. Mainz 2014
Weiterführende Links:
- Carl Maria von Weber: Gesamtausgabe (Homepage) '
- Zeitzeichen: 18. Juni 1821 - Uraufführung von Carl Maria von Webers "Der Freischütz"
- Werkeinführung: Weber Oberon-Ouvertüre
- Werkeinführung: Carl Maria von Weber - Konzert Nr. 1 f-Moll für Klarinette und Orchester op. 73
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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christoph Vratz
Redaktion: Sefa Inci Suvak
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